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Umwelt-Zahnmedizin Details


Fast alle zahnmedizinischen Ersatzmaterialen (u. a. Metalllegierungen, Reinmetalle, Kunststoffe Wurzelfüllungsmaterialien, Keramiken, Zemente, Farbpigmente und Klebstoffe) stehen täglich ununterbrochen als Fremdstoffe in Kontakt mit dem Immunsystem des Körpers und belasten je nach Art der Substanzen das komplexe Entgiftungssystem (Detoxifikationssystem) der Person, ebenfalls meist permanent.

Fremdmaterialien zwingen das Immunsystem zu reagieren. Bei Toleranz ergeben sich keine Beschwerden. Bei Intoleranz gegen einzelne Stoffe/Ersatzmaterialien startet das Immunsystem lokale und/oder systemische Abwehrreaktionen unterschiedlicher Art, wie z. B. allergische Reaktionen.

Unverträgliche zahnmedizinische Ersatzmaterialien sowie Fokusbildung können durch Reizimpulse, allergische und entzündliche Prozesse zum Entstehen und Unterhalten von meist chronischen (in seltenen Fällen akuten) Krankheiten führen. Das zunehmende Auftreten von chronisch entzündlichen Erkrankungen, besonders bei jüngeren Patienten wird in Zukunft eine weitere Kostensteigerung der Gesundheitssysteme - nicht nur in Österreich - mit sich bringen. Die konsequente Anwendung und Umsetzung der Erkenntnisse des Fachbereichs kurative Umweltmedizin beinhaltet die Chance, weniger chronische Erkrankungen entstehen zu lassen und bereits bestehende durch entsprechend abgeleitete präventive und therapeutische Maßnahmen zu kurieren.

Durch Umweltfaktoren ausgelöste chronische Krankheiten werden häufig (zusätzlich) durch andere Einwirkungen (Expositionen) zu Indoor oder Outdoorumweltschad- /reizstoffen begünstigt oder weiter verschlimmert. Als Beispiele hierfür sind Expositionen in den Hauptlebensbereichen der Betroffenen (Wohnumfeld, Arbeits-/Ausbildungsumfeld, Genussmittelkonsum, Freizeitverhalten) zu nennen. Weiters zählen dazu Strahlungen unterschiedlicher Art, z.B. elektromagnetische Felder, radioaktive Strahlen und schädliche Anteile der UV-Strahlung, etc. Problematisch sind ebenfalls Nebenwirkungen von Langzeitmedikamententherapien.

Fazit

Die individuelle heutige Lebensweise kann die zahlreichen körpereigenen Regulationssysteme schwächen und dadurch chronische Erkrankungen bedingt durch Umweltfaktoren fördern. Je nach klinischer Studie besteht bei 50 bis 85 % der Umweltpatienten eine dauerhafte Mischbelastung durch potentiell (sub-) toxischen oder sensibilisierenden Fremdstoffen. Bei Belastungen im Wohn-, Arbeits-, oder Freizeitbereich kommt es häufig zu einer Besserung der Symptome nach ca. 10 bis 14-tägiger Expositionsvermeidung, wie z. B. im Urlaub, wo der Patient den reizenden Stoffen nicht ausgesetzt ist. Ähnlich entwickelt sich die Symptomatik in Richtung einer Verschlechterung 2 bis 3 Tage nach erneuter Exposition.

Misserfolge umweltmedizinischer/zahnmedizinischer Maßnahmen bei Vernachlässigung des Problems der Mischexpositionen sind regelmäßig zu beobachten und dürfen deshalb bei der Diagnose und Behandlung nicht außer Acht gelassen werden.

Symptome

Die Krankheitssymptome im Fachbereich Umweltmedizin sind häufig unspezifisch.

Sie verbinden sich zu einem komplexen Krankheitsbild. Verschiedene Ursachen können zu gleichen/ähnlichen Symptomkomplexen führen. Oft liegen Belastungen durch mehrere Schadstoffe vor, deren Wirkungen sich überlagern oder verstärken.

Rückschlüsse von Symptomen auf definierte Schadstoffe sind im Fachbereich (Zahn-)Umweltmedizin dadurch nur selten möglich, weshalb weiterführende (Blut-)Tests zur Bestimmung nötig sind.

Lesen Sie hier mehr über mögliche Symptome, die durch Umwelt-zahnmedizinische Faktoren ausgelöst werden können.


Walter Pongratz
Dr. med. univ.
et med. dent.
Raiffeisenstr. 12
8401 Kalsdorf/Graz
Telefon:
03135/53103 
Fax:
03135/53103 40
 

 

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